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Mehr InformationenWie gehe ich um mit einem Coachee, der versteht, was zu tun wäre, und es trotzdem nicht umsetzt? Wie unterscheide ich Erschöpfung von Unlust, wenn beides gleich aussieht? Wann spreche ich eine Vermutung aus, wann behalte ich sie für mich?
Diese Fragen tauchen genau dort auf, wo Standardmethoden ihre Grenze zeigen. Judy Singer hat den Begriff Neurodiversität Ende der 1990er-Jahre geprägt: die natürliche Variation menschlicher Gehirne, nicht als Defizit, sondern als Fakt.
Dieser Selbstlernkurs liefert Checklisten und Entscheidungshilfen genau für diese Momente: Diagnose-Haltung, Stärkenparadox, Maskierung, die Entwicklungsschere zwischen Kopf und Gefühl. Kein Diagnostik-Ersatz, sondern eine Schärfung der eigenen Wahrnehmung. Die Kategorie ist zweitrangig. Entscheidend ist, ob ein Coach erkennt, wann eine Methode an eine Struktur stößt und wann an einen Menschen, der einfach noch nicht bereit ist.
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